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16.01.2020: Vortrag zum Thema „Schnarchen, Atemaussetzer, Herzrhythmusstörungen - was steckt dahinter?“

Dr. med. Thomas Stevens und Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Yang referieren am Donnerstag, 16. Januar 2020, von 19.30 bis 21.00 Uhr im EVK Forum (5. Stock).

„Schnarchen, Atemaussetzer, Herzrhythmusstörungen - was steckt dahinter?“ Unter diesem Titel findet die nächste Veranstaltung im Rahmen des EVK-Medizindialogs statt. Referieren werden zwei Chefärzte á 45 Minuten: Dr. med. Thomas Stevens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Pneumologie spricht über „Schnarchen und Atemaussetzer – harmlos oder doch bedrohlich?“, während Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Yang zum Thema „Luftnot und Leistungsknick – Ursache Vorhofflimmern?“ informiert. Er ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Elektrophysiologie. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. Januar, von 19.30 bis 21.00 Uhr im EVK Forum (5. Stock) statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Fast jeder von uns hat es schon einmal getan - Schnarchen. Schnarchen ist, so Dr. med. Thomas Stevens, ein weit verbreitetes Phänomen und in aller Regel harmlos, abgesehen von der Lärmbelästigung. Sofern allerdings Unterbrechungen der Atmung im Schlaf durch eine Verlegung des Rachens durch die Zunge auftreten, sieht es schon ganz anders aus. Nächtliche Atempausen haben zahlreiche Reaktionen im Körper zur Folge, die diesen im Laufe der Zeit auch schädigen können.

Nachgewiesen wurde ein gehäuftes Auftreten von Bluthochdruck mit seinen Folgeerkrankungen Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall und die Entwicklung einer Zuckerkrankheit. Schwer einstellbarer Bluthochdruck, häufiges nächtliches Wasserlassen, Müdigkeit und Einschlafneigung am Tage sind Anzeichen für das so genannte Schlafapnoe-Syndrom und sollten Anlass für eine weitere Abklärung sein. Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Yang wird die Folgen von Herzrhythmusstörungen für Betroffene beleuchten. Eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen ist das Vorhofflimmern, welches bei einem Schlafapnoe-Syndrom oftmals auftritt.

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung im Erwachsenenalter. Betroffen sind etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland. Das Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken, nimmt mit steigendem Lebensalter deutlich zu. Vorhofflimmern als Herzrhythmusstörung ist zwar nicht unmittelbar lebensbedrohlich, kann aber zu erheblichen Beschwerden und Folgekrankheiten, insbesondere zum Schlaganfall, führen. Die richtige Therapie von Vorhofflimmern kann daher die Lebensqualität von Betroffenen deutlich steigern.

Weitere Informationen: Tel. 02202 / 122-7300 und hier auf unserer Webseite

 

veröffentlicht am: 10.01.2020

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