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27.02.2020: Medizindialog in Bergisch Gladbach zum Thema „Enddarmerkrankungen – was kann man tun?“

Im Rahmen der Vortragsreihe „Medizindialog“ des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach findet am Donnerstag 27.2.2020 von 19.30–21.00 Uhr im EVK Forum des Ärztehauses I im 5. Stock (Anschrift: 51465 Bergisch Gladbach, Ferrenbergstr. 24) der Vortrag „Enddarmerkrankungen – was kann man tun?““ statt.

Referieren werden Dr. med. Andreas Hecker, Chefarzt der Klinik für Chirurgie des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach, sowie Oberarzt Dr. med. Matthias Brütting.

Nur wenige wissen, wie man sie schreibt - und für viele sind sie ein großes Geheimnis: Die Hämorrhoiden. Gerade weil dieses Thema immer noch tabu ist, ist Information so wichtig. Sehr viele Menschen haben nämlich Hämorrhoidal-Leiden, das bekannteste Enddarmleiden. Der menschliche Enddarm hat ein dreifaches Verschlusssystem. Es besteht aus dem äußeren und dem inneren Schließmuskel. Oberhalb dieses Ringmuskels sitzen die Hämorrhoiden. Das sind stark durchblutete, aufgeschwemmte Gefäße, die den Darm zusätzlich abdichten.

Für die Entstehung von Hämorrhoiden gibt es vielfältige Ursachen. Je nach Größe und Lage der Hämorrhoiden unterscheidet man vier Erkrankungsgrade. Vorsicht ist immer bei Blut im Stuhl geboten! Blutungen sind zwar meist durch Hämorrhoiden bedingt, können manchmal aber auch Symptome anderer Erkrankungen des Darmtraktes sein, z. B. des Darmkrebses. Der Darmkrebs gehört zu den großen Krebsarten und hat bei rechtzeitiger Erkennung heute gute Therapiemöglichkeiten. Wie man Enddarmerkrankungen frühzeitig erkennt und welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zeitgemäß sind erläutern die beiden Ärzte in verständlicher Sprache  - für Fragen und Diskussion ist ausreichend Zeit vorgesehen.

Anmeldung ist nicht erforderlich – die Veranstaltung ist gebührenfrei. Weitere Informationen: Tel. 02202 / 122-7300 und hier auf unserer Webseite

 

veröffentlicht am: 01.01.2020

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